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2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert

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einundvierzigste Nacht. !

Der dritte Sklave aber sprach:Bei Gott! ich habe vieles Schändliche begangen,doch meine Geschichte ist lang, es ist jetzt keine Zeit, sie zu erzählen; denn seht, meineVettern! der Tag ist schon nahe; wenn er anbricht und man diese Kiste bei uns sieht,so sind wir verrathen und kommen um's Leben; nehmt euch in Acht! man wird balddas Stadtthor öffnen. Sobald es geöffnet wird und wir in unser Schloß kommen,werde ich euch erzählen, wie ich Verschnittener geworden bin." Er kletterte dannüber die Mauer, öffnete die Thürc, legte das Licht ab, und sie gruben ein Grab solang und so breit, als die Kiste, zwischen vier Gräbern. Kafur schaufelte die Erdeauf und Sawab trug sie in Körben weg, bis sic die Tiefe eines halben Mannesgegraben hatten, dann legten sie die Kiste in das Grab, bedeckten sie wieder mit Erde,gingen weg und schlossen das Grabmal wieder. Gha nein sah bald nichts mehr vonihnen. Als er sich nun sicher und allein wußte, ward er begierig, zu wissen, was inder Kiste sey. Er wartete ein wenig, bis die Morgenröthe heranbrach und es hellward, dann stieg er vom Baume herunter, scharrte die Erde mit der Hand weg, biser zur Kiste gelangte; schlug das Schloß mit einem großen Stein auf, nahm denDeckel herunter, sah hinein und erblickte ein Mädchen, das von einem Schlaftrank

Tausend und eine NaSt, II

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