Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
290
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Dreilmn-ert IM- »eiinlind-reilligste llnchr.

Dies Alles geschah, damit der Vater nichts merken solle; alle Verwandte der Brautversammelten sich zu ihrer Ausstattung, ergriffen mich, ohne daß ich mich dessen versah,und verunstalteten mich. Um mein Unglück voll zu machen, machten sie mich, als dieBraut ihrem Bräutigam zugesührt ward, zu ihrem Aga; ich mußte überall ihre Schrittebewachen, wo sie auch ging.

Die frühere Geschichte ward verschwiegen; ich lernte jedoch nach und nach meinSchicksal ertragen, blieb lange bei ihr und schwelgte in ihren Reizen, küßte und umarmtesie oft, bis sie, ihr Gemahl, ihr Vater und ihre Mutter starben; ich kam dann in denFiskus, wo ich blieb, bis ich mich zu euch gesellte, meine Freunde! Das ist die Ursachewarum ich so verunstaltet bin."

Der zweite Sklave sprach dann:Wisset, meine Brüder! meine Geschichte beginntmit meinem Alter von acht Jahren, wo ich geraubt ward; ich log jedes Jahr dieSklavenhändler so an und hetzte sie so hinter einander, bis sie meiner überdrüssigwurden, mich einem Mäkler übergaben und ausrufen ließen: Wer kauft einen Sklavenmit seinem Febler? Man fragte den Mäkler: Worin besteht sein Fehler? Die Antwort

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war: Er sagt jedes Jabr eine ?iige! Zuletzt kam ein großer Kaufmann, der eine»

^ Maulesel ritt, zum Mäkler und fragte: Wie viel muß ich mit seinem Fehler für ihn^ geben? Er antwortete: Sechshundert Dirbam. Der Kaufmann sagte: Gut, nnd du