Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
286
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286 Dreihundert und achtuuddreißigste Nacht.

Gott, dem Erhabenen! Ich war um mein Gut besorgt, nun ist das Thor geschlossenund ich muß daher auch für mein Leben fürchten." Er kehrte also um und forschte nach

einem Orte, wo er die Nacht zubringen könne. Da fand er ein Grabmal, von vier

Mauern umgeben, mit einem Dattelbaum und einer steinernen Thüre. Er ging hinein,um zu schlafen, konnte aber vor Angst und Unheimlichkeit, weil er zwischen den Gräbernsich befand, nicht einschlasen. Er stand wieder auf, öffnete die Thüre und entdeckte nach

dem Thore der Stadt hin in der Ferne ein matt schimmerndes Licht; auch sah er, daß

sich dasselbe auf dem Wege, der nach dem Grabmale führte, bewegte. Er fürchtete sichsehr, schloß wieder zu, kletterte auf den Baum und setzte sich auf dessen Krone. DasLicht kam immer näher und Ghanem bemerkte drei schwarze Sklaven: zwei trugen eine

Kiste und einer hatte ein Beil in der Hand. Wie sie dem Grabmale ganz nahe waren,sagte der Sklave, der das Beil und einen Korb trug:Was hast du, Sawab?"Da sagte Einer von denen, welche die Kiste trugen:Was hast du, Kafur?" Erantwortete:Waren wir nicht diesen Abend da und haben die Thüre offen gelassen?"Jener sagte:Ja."Nun," versetzte dieser,ist sie geschlossen und verrammelt."Da sagte der Dritte, der auch die Kiste tragen half:O ihr unverständigen Leute!wißt ihr nicht, daß die Hirten aus Bagdad hier weiden und, sobald es Nachtwird, zuschließen, weil sie sich vor Schwarzen unsers Gleichen fürchten, sie möchtensie ergreifen, braten und essen?" Sie sagten:Du hast Recht, obgleich du der