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2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert

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achtunddreißigste Nacht,

Man zog mit der Leiche zur Stadt hinaus, durchstreifte die Gräber, bis man anden Begräbnißplatz kam, wo die Verwandten des Verstorbenen schon Zelte über denGräbern aufgeschlagen hatten; die Wachslichter und Lampen wurden zugerichtet, derTobte wurde beerdigt und die heiligen Gebete des Korans auf dem Grabe gelesen. .Die Kaufleute setzten sich und Ghanem setzte sich aus Scham zu ihnen; denn er dachte:

Ich kann mich doch nicht von ihnen trennen, und nicht früher, als sie, Weggehen.

So saßen sie und hörten andächtig die Gebete des Korans bis zur Zeit der Abendstunde.

Da brachte man das Nachtessen mit süßen Speisen; sie aßen, bis sie genug hatten, undwuschen sich die Hände; dann setzten sie sich wieder auf ihren vorigen Platz. GhanemsGemüth war sehr beunruhigt, denn er fürchtete sich vor Dieben und dachte bei sich: Ichbin hier fremd und als reicher Mann bekannt: wenn ich nun die Nacht außer demHause zubringe, könnten Diebe mir mein Geld und meine Maaren stehlen. Er standdaher auf, entschuldigte sich bei der Gesellschaft, er habe etwas zu thun, und ging bisan die Thore der Stadt. Da es aber schon Mitternacht war, fand er die Thore derStadt geschlossen; Niemand ging und kam mehr, die Hunde bellten und die Wölfeheulten. Er kehrte um und sagte:Es gibt keinen Schutz und keine Macht, außer bei