Dreihundert und achtuiidznianzrgste Nacht. 257
Fische, o Lehrer?" ' CHalis sagte: „Ich werde sie alle einzeln verkaufen." Siegab ihm einen Dinar, und er füllte ihren Korb mit Fischen. Kaum war sie fort, kamein Diener, der für einen Dinar Fische wollte. Sie waren noch im Gespräche, dakam schon ein Dritter, und so fort bis zur Afserstunde, wo er zehn Goldstücke eingenommenhatte. Da er nun sehr hungrig war, legte er sein Netz zusammen, ging auf denBazar, kaufte sich ein wollnes Oberkleid, ein Hemd und einen Turban, zusammen füreinen Dinar. Es blieben ihm vom Dinar noch zwei Drachmen, dafür kaufte er Käse,Brod und Honig und that es in das Schüsselchen eines Oelhändlers; er aß bis ersatt war und alle seine Glieder wieder zu Kräften kamen; dann ging er nach Hausemit einem neuen Rock am Leibe, dem Turban auf dem Haupte und neun Dinar imMunde, höchst selig, da er in seinem Leben noch nicht so glücklich gewesen war. Erwollte schlafen, konnte es aber nicht vor innerer Aufregung, und spielte bis Mitternachtmit seinem Golde.
Schehersad schloß die Erzählung und fuhr in der folgenden Nacht weiter:
' iNunloin werden oft Leute genannt, denen man einen Ehrentitel geben will, wenn sie auch nichtlesen können; doch werden vorzugsweise Kopten so genannt.
Tausend und eine Nackt, II
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