Dreihundert und Ilel'enundzwnnzigste Nacht
Er warf hieraus das Netz wieder aus, und fand wieder einen Affen darin; da sagteChalif: „Gepriesen sey der erhabene Gott! ich habe geglaubt, aus dem Tigerflußkämen nur Fische, und nun gibt's hier auch Affen!" Er wandte sich zu diesemAffen und fand ihn gutaussehend; er hatte ein rundes Gesicht, einen goldnen Ring amOhre, einen blauen Gürtel am Leibe und glänzte wie ein brennendes Licht. Chaliffragte ihn: „Wer bist du, Affe?" Der antwortete: „O Chalif! ich bin der Affe desJuden, des Wechslers des Chalifen, des Glücksvaters, dem ich jeden Morgen zehnGoldstücke zu verdienen gebe." Chalif sagte ihm: „Bei Gott! du bist ein hübscherAffe und gleichest nicht jenem häßlichen Thier dort." Er nahm dann einen Stock und