Dreihundert und fünfundzwanzigste Nacht.
Älö die Alte dies hörte, gerieth sie in heftigen Zorn und sagte zu ihrem SohneSchahban: „Du bist König, und gleich mir noch beim Leben, und doch kommen dieMamelucken des blauen Königs in unfern Garten und gehen unangetastet mit unsermGaste davon?" Er antwortete: „O meine Mutter! der ist ein Mensch, der den Sohndes blauen Königs umgebracht, nun hat ihn Gott in seine Gewalt gegeben; er istein Djinn und ich auch; soll ich um eines Menschen willen zu ihm gehen, Krieg mitihm führen und Zwietracht zwischen uns stiften?" Die Alte aber sagte: „Bei Gott! dumußt ihn bekriegen und unfern Sohn, unfern Gast von ihm fordern. Lebt er noch,so muß er ihn dir überliefern und du bringst ihn hieher; hat er ihn aber umgebracht,so nimm den blauen König und seine Söhne und bring' ihn her, daß ich ihn miteigner Hand schlachte und seine Wohnung verwüste; thust du das nicht, so bist du derMilch, die dich genährt, und der Erziehung, die ich dir gegeben, unwürdig!" Schahbanmachte sich aus Ehrfurcht vor seiner Mutter, weil sie es wünschte und weil es vonEwigkeit her so bestimmt war, auf, ließ seine Truppen ausrücken und zog am folgenden