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Dreihundert und merundzwanzigjle Nacht.
sie mit ihm fort zum blauen Könige, legten ihn vor ihm nieder und sagten: „O Königder Zeit! wir haben den Mörder deines Sohnes gefunden." Er fragte: „Wo ist er?"Sie antworteten: „Dieser hier." Der blaue König fragte ihn: „Wie hast du meinen Sohnumgebracht? und warum?" Seif Almuluk antwortete: „Wegen seiner Ungerechtigkeitund Gcwaltthat, denn er hat Prinzessinnen entführt, sie in ein festes Schloß gebracht,von ihrer Familie getrennt und ihre Keuschheit verletzt; darum habe ich ihn mitdem Siegelringe, den ich hier am Finger trage, getödtet; Gott möge deßwegen seinenGeist in die Hölle sperren und ihm einen schlechten Platz einräumen!" Als der blaueKönig Lewiß war, daß dieser seinen Sohn umgebracht hatte, ließ er alle Veziere undGroßen seines Reichs zusammen kommen, und sagte ihnen: „Hier ist der Mörder meinesSohnes: auf welche Weise soll ich ihn nun tödtcn? sagt mir, welche Pein ihm beschickenwerden soll!" Der Großvczier sagte: „Schneide ihm jeden Tag ein Glied ab!" EinAndrer sagte: „Laß ihn jeden Tag tüchtig prügeln!" Ein Andrer: „Schneide ihm alleFinger ab und verbrenne sie im Feuer!" Ein Andrer: „Haue ihn mitten entzwei!"Ein Andrer: „Schlage ihm den Kopf ab!" Jeder gab seine Meinung. Nun hatte aberder blaue König einen sehr alten verständigen Emir, den er in allen Reichsangelegenheitenzu Rathe zog, der immer von ihm befolgt ward; dieser küßte die Erde und fragte:„O König der Zeit! o mein Sohn! wirst du meine Worte hören, und versprichst du
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