Dreihundert und ciniindzwiinzigstc Nacht.
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herzurichtcu. Sie setzten einen schönen goldenen Thron hinein, und bereiteten den Weinin goldenen Gefäßen. Dawlet Chatun ging zu Said und Seif Almuluk, undmeldete letzterem die Erfüllung seines Wunsches; sie sagte ihm: „Geh mit deinemBruder in den Garten und verbergt euch im Schlosse, daß euch Niemand sehe, bisBadiald Jamal kommen wird!" Diese standen auf. und gingen an den Ort, den sieihnen angewiesen. Seif Almuluk küßte Dawlet Chatuns Stirn und freute sichsehr. Wie sie in den Garten kamen, sahen sie den goldenen Thron aufgerichtet, mitvergoldeten Kissen, und goldene Trinkgefäße. Sie fingen an zu esse» und zu trinken.Seif Nlmuluks Brust war jedoch beengt; er dachte an seine Geliebte, und seini ganzes Herz war erfüllt von Liebe und Sehnsucht. Im Uebermaß seiner Wonne verließ! er das Schloß, und sagte zu Said: „Bleibe du nur sitzen, und folge mir nicht!" Mitdiesen Worten ging er ganz liebestrunkcn und sehnsuchtsvoll in den Garten, und sprachfolgende Verse:
,,O Badiald Jamal! ich bin ganz erfüllt von deinem Bilde, habeMitleid mit dem, der in Liebe zu dir glüht; du bist der Gegenstand meinesFlehens, meiner Wünsche und meiner Freuden, mein Herz verschmäht jede andreLiebe als die dcinigc. Ich durchwache die ganze Nacht und meine Augen weinen.