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Dreihundert und zwanzigste Nacht.
Eaid erzählte weiter: Wir sagten ihnen: „Nun ist der Wein reif, womit wolltihr trinken?" Sie antworteten: „Wir hatten Esel, wie ihr sepd, die, als sie alt wurden,starben. Wir aßen ihr Fleisch; noch haben wir aber ihre Schädel: gebt uns daraus zutrinken!" Sie führten uns dann in Höhlen, wo viele Menschengebeine lagen; wirnahmen einige Schädel, gaben ihnen daraus zu trinken und dachten bei uns: Nichtgenug, daß sie auf uns reiten, sie fressen uns auch noch nach unserm Tode. Wir sagtenzu einander: „Es gibt keinen Schutz und keine Macht, außer bei Gott, dem Erhabenen!"Wir füllten nun einen Menschenschädel mit Wein und reichten ihn den Ungeheuern.Nachdem sie ihn ausgetrunken hatten, riefen sie aus: „Das ist bitter." Wir erwiderten:„Warum sagt ihr, das ist bitter? wer so sagt und nicht wenigstens zehnmal soviel trinkt, der muß noch an dem nämlichen Tage sterben." Sie fürchteten sich vordem Tode, und sagten: „So gebt uns noch mehr zu trinken!" So tranken sie, bis derWein ihnen schmeckte und sie berauscht waren, verlangten aber immer mehr. Zuletztwurden sie so berauscht, daß sie sich nicht mehr auf uns sesthalten konnten. Als wirdies merkten, liefen wir so lange in der Hitze und in der frischen Luft herum, bis sieder Schlaf überfiel und sie sich niedcrlegen wollten. Wir aber sagten: „Laßt uns immerzu laufen," und wir liefen mit ihnen so lange, bis sie auf unfern Schultern einschliefen