Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Dreihundert und neunte Nacht.

Äls die Mamelucken Seif Almuluks an die Stadt kamen, sagten sie denBewohnern derselben:Wir sind Gesandte des Königs Seif Almuluk!" Man

öffnete ihnen die Thore und führte sie zum König, der Schah Dja für hieß undden König Assem früher gekannt hatte. Als er die Worte Seif Almuluks hörte,machte er den Gesandten Geschenke, ließ die Thore öffnen und ging selbst mit denVornehmsten des Reichs dem König entgegen. Seif Almuluk nahe gekommen, umarmteer ihn und sprach:Willkommen seyest du in meinem Reiche; ich bin dein Sklave undder deines Vaters! Gebiete über mich und Alles, was mir gehört!" Er ließ dannGastmahle und andere Festlichkeiten veranstalten, und führte Seif Almuluk und seinenVezier Said mit den Ausgezeichnetsten des Reichs und den übrigen Truppen in seinePaläste, wo er ihnen glänzende Wohnungen anwies; die Freudenbotcn verbreiteten dieNachricht in der Stadt, und Seif Almuluk genoß mit den Seinigen vierzig Tagelang die größte Gastfreundschaft. Dann sagte der Schah Djafur:Nun, Sohnmeines Freundes! wie geht es dir und wie gefällt dir mein Land?" Seif Almulukantwortete:Dank deiner Gnade, o König! es gefiel mir Alles." Da fragte der