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Dreihundert und achte Nacht.
Da sagte Seif Almuluk: „O mein Vater! rüste mir ein Schiff nach Chinaaus!" Der König Assem antwortete: „Bleibe du auf dem königlichen Throne sitzenund herrsche über deine Unterthancn; ich will statt deiner diese Reise nach China machen,und mich nach der Insel Babel und dem Garten Jrem erkundigen." Aber sein Sohnsagte: „O mein Vater! das ist meine Sache; Niemand wie ich, kann darnach fragen;was schadet eö, wenn du mir erlaubst, eine Zeitlang zu reisen? Kann ich dann eineSpur auffinden, wohl; ist dies nicht der Fall, so erleichtert sich vielleicht auf der Reiseund in der Fremde.mein Gram, wenn ich am Leben bleibe und unbeschädigt wieder zudir zurückkehre." Der König Assem sah kein anderes Mittel, als dem Willen seinesSohnes nachzugebcn; er erlaubte ihm daher, abzureisen, ließ ihm vierzig Schiffeausrüsten, gab ihm tausend Sklaven zur Begleitung, auch Geld und Schätze, Lebensmittelund die nöthigen Kriegswerkzeuge, und sprach zu ihm: „Mein Sohn! reise in Glückund Frieden!" Beim Abschied umarmte er ihn noch auf's herzlichste und entließ
ihn mit den Worten: „Gehe, ich vertraue dich dem an, der nichts ihm
Uebcrgebenes verläßt (Gott)!" Seif Almuluk nahm also von seinem Vater und