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2 (1839)
Entstehung
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196
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196 Dreihundert und siebente Nacht.

die Wahrheit! Was für eine Krankheit hat deinen Freund befallen?" und Saidantwortete:Ich weiß es nicht." Da sprach der König Asscm zum Scharfrichter:Ergreife Said, binde ihm die Augen zu und schlage ihm den Kopf herunter!" Saidfürchtete für sein Leben und sagte:Großer König und Herr! gib mir Sicherheit!"Der antwortete:Sprich, und sic sey dir gewährt!" Da sagte Said:Dein Sohnliebt die Tochter des Königs der Geister." Assem fragte:Wo hat mein Sohn dieTochter des Königs der Geister gesehen?" Said erwiderte:Im Kleide, welchesuns Salomon, Sohn Davids, Friede sep mit ihm! geschenkt." Der König standsogleich auf, ging zu seinem Sohne und sprach zu ihm:Mein Sohn! was quält dichso? und was ist das für ein Bild, das du liebst? sage cs mir!" Seif Almulukantwortete:Ich hatte mich geschämt, dir zu sagen, was ich auf dem Herzen habe,da du es aber weißt, so sieh, was zu thun ist." Sein Vater antwortete:WelcheMittel gibt cs gegen die Tochter des Königs der Geister: selbst Salomon, SohnDavids, würde hier nichts vermögen. Doch steh' auf und fasse Muth! reite, geh aufdie Jagd, besuche die Rennbahn, spiele Ball, esse und trinke und vertreibe so denGram aus deinem Herzen. Ich will dir an ihrer Stelle hundert Prinzessinnen verschaffen:was soll dir die Tochter eines Königs der Geister, die kein menschliches Wesen ist?"Aber der Sohn sagte:Bei Gott! mein Vater, ich kann nicht von ihr lassen undeine Andere zur Frau nehmen." Da versetzte der Vater:Aber wie ist das zu machen,mein Sohn?" Dieser antwortete:Laß alle Kaufleutc und Reisende kommen, wirwollen uns bei ihnen nach dem Garten Jrem und der Insel Babel erkundigen." DerKönig ließ alle Kaufleute, Schiffscapitäne, andere Reisende und die Bettler rufen undfragte sie nach dem Garten Jrem und der Insel Babel; aber Keiner von Allen warjemals daselbst gewesen und konnte ebensowenig darüber Auskunft geben. Zuletzt sagteEiner von ihnen:O Herrscher! wenn du diese Insel und diesen Garten kennen lernenwillst, so gehe nach China, das ist ein großes, sicheres Land, das Kostbarkeiten allerArt enthält und von Menschen aus allen möglichen Stämmen bewohnt ist; nur vonihnen kannst d» vielleicht die Lage derselben erfahren und dadurch deinen Zweck erreichen."

Der Tag brach hier an und Schehersad war gezwungen, aufzuhören. Sie fuhrdie darauf folgende Nacht fort: