Zweihundert und dreiundneunzigste Nacht.
Masrur sagte: „Diese Alte lügt! ich habe Abul Hassan gesund gesehen, undNashat Alfuad lag todt." Die Alte sagte: „Du lügst! und willst zwischen demChalifen und der Frau Subeida Zwist stiften." Masrur erwiderte: „Niemand
anders, als du, lügt, verruchte Alte! und deine Gebieterin läßt sich von dir bethörenund glaubt dir." Die Frau Subeida schrie ihn an, denn sie wurde von seiner Redebeleidigt. Da sagte ihr der Chalif: „Ich und du und mein Diener und die Alte, wirAlle lügen! Das Beste ist wohl, wir Vier gehen zusammen und sehen, wer von unsdie Wahrheit gesagt hat." Masrur sagte: „Laßt uns geben, damit ich diese verruchteAlte einmal wegen ihrer Lügen durch eine Portion Prügel zurechtwcise." Die Alteerwiderte: „Du Verrückter! gleicht denn dein Verstand dem meinigen? Du hast nicht
mehr Verstand, als ein Huhn!" Masrur wurde böse über diese Worte und wollte übersie herfallen. Aber die Frau Subeida hielt ihn zurück und sagte: „Wir werden gleich
sehen, wer von euch Beiden gelogen hat." Sie machten sich nun alle Vier auf, wettetenmit einander und gingen gerade vom Schlosse in das Quartier Ab ul Hassans. Als