Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Iweihundert und zweiundneunzigste Nacht.

Masrur ward böse und sagte dem Chalifen:Wer gesagt hat, die Weiber habenwenig Vernunft und Glauben! hat die Wahrheit gesagt." Da sagte die Frau Subeida:Du scherzest mit mir und dieser Sklave spottet meiner, um dir zu gefallen; ich selbstwill Jemand schicken, um zu sehen, wer gestorben ist." Sie rief dann ihrer altenErzieherin und sagte ihr:Geh schnell in das Haus Nashat Alfuads und sieh,

wer von den Beiden gestorben ist; säume aber nicht!" Der Chalif und Masrur lachten,und die Alte lief in Einem fort bis in die Straße Ab ul Hassans. Als dieser sie

sah und erkannte, sagte er zu Nashat Alfuad:Mir ist, als hätte die Frau Subeida

nach uns geschickt, um zu sehen, wer gestorben ist; denn sie wird Masrur, der gesagthat, du seyest todt, nicht glauben, und hat darum ihre alte Erzieherin geschickt, umNachricht zu erhalten. Nun ist's besser, ich stelle mich todt, damit du vor der FrauSubeida nicht als Lügnerin erscheinst. Ab ul Hassan streckte sich dann hin undNashat Alfuad bedeckte ihn, band ihm seine Augen und seine Füße zu, setzte sich

ihm zur Seite und weinte. Als die Alte hereintrat, sah sie, wie Nashat Alfuad da