Zweihundert und fünfundachtzigste Nacht.
ihn dreimal/ dann gab er ihn dem Chalifen und sagte: //Ich bin der Diener meines
Gastes! Laß es dich nicht reuen; sey munter und verlaß mich nicht!" Dann sprach erfolgende Verse:
„Höre die Worte des Nathgebcrs! — Das Leben hat keinen Reiz ohneWein! Ich trinke immerfort, in die tiefste Nacht hinein, bis zuletzt bcr Schlafmeinen Kopf auf den Becher stürzt. Meine Freude ist der Wein, der wie dieSonne strahlt, und dessen Feuer die Sorgen verscheucht!"
Als der Chalif diese Verse hörte, ward er ganz entzückt; er nahm den Becher undtrank ihn aus; so zechten sie die ganze Nacht durch, bis ihnen der Wein in den Kopfstieg. Da sagte Ab ul Hassan zum Chalifen: „O mein Gast! ich weiß nicht, wiemir geworden ist. Mir ist, als wäre ich Fürst der Gläubigen gewesen und habe Befehlegegeben und Geschenke verth eilt; es war wirklich kein Traum." Der Chalif sagte:„Es sind Täuschungen des Traumes!" dann warf er ein Stückchen Dendj in denBecher und sprach: „Bei meinem Leben! Trinke diesen Becher leer!" Ab ul Hassannahm ihn und trank.
Schehersad hörte auf zu erzählen und fuhr die folgende Nacht fort: