Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
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140 Znicihmidert und dreiundachtzigste Nacht.

denn was du gesehen hast, kommt vom Teufel; es sind teuflische Täuschungen desTraumes; so spiegelt oft der Teufel das Verschiedenartigste dem menschlichen Verständevor. Sage mir, mein Sohn! war gestern Abend Jemand bei dir?" Abul Hassandachte nach und sagte:Ja, es schlief Jemand bei mir, dem ich meine Geschichteerzählte, und ohne Zweifel gehörte der zu den Teufeln; denn du hast doch Recht, meineMutter! ich bin Abul Hassan." Da sagte seine Mutter:Höre, was ich dirAngenehmes zu erzählen habe! Gestern kam der Vezier Djafar, der Barmakidc, und

ließ den Scheichen der Moschee und dem Jman jedem vierhundert Prügel geben, dannwurden sie aus der Stadt verbannt, und es ward vor ihnen ausgerufen: Das ist derLohn und der geringste Lohn für Diejenigen, die ihre Nachbarn kränken und ihnenihr Leben verbittern! Und mir hat er hundert Dinar geschickt und mich grüßen lassen."Da schrie Abul Hassan:Du verdammte Alte! wie willst du mir weißmachen, ich

sey nicht Chalif, ich habe doch Djafar befohlen, die Scheiche zu prügeln und sieöffentlicher Schande preiszugeben; auch bin ich es, der dir hundert Dinar mit einemGruße gesendet. Ich bin wirklich der Fürst der Gläubigen, du verdammte Alte! unddu bist eine Lügnerin und willst mich verwirren." Er stand dann auf und schlug seineMutter mit einem Mandelbaumstock, bis sie um Hülfe schrie.

Die Nachbarn kamen zu Hülfe und hörten, wie Abul Hassan zu ihr sagte:Dnverfluchte Alte willst mich Lügen strafen, den Fürst der Gläubigen!"

Schehersad schloß mit diesen Worten und fuhr die folgende Nacht fort: