Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
138
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1Z8 Zweihundert und zweiundnchtzigste Nacht.

vollständig besetzt. Es waren zehn große Schüsseln mit allerlei Früchten, Backwerk nndSüßigkeiten daraus; er setzte sich nnd davon, bis er genug hatte. Er fand danndrei Gruppen Sängerinnen, und kam ganz außer sich. Die Sängerinnen aßen undsetzten sich; es standen viele Diener, Mamelucken, Sklavinnen, Jünglinge und Mädchenum ihn herum; ein Theil setzte sich und der andere blieb stehen. Die Mädchen sangenund machten auf verschiedenen Instrumenten Musik, wovon der Saal harmonischwidcrtönte. Abul Hassan glaubte in diesem Augenblicke, er wäre im Paradiese; csward ihm wohl im Herzen und er war höchst vergnügt. Er machte den Mädchen vieleGeschenke; bald rief er Diese zu sich, bald küßte er Jene; dann spielte er wieder miteiner Andern, gab der Einen zu trinken nnd der Andern zu essen, bis die Nacht völlig

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angebrochen war. Dann befahl der Chalif, der diesem Allen zugesehcn und daran seine^ größte Freude hatte, einer dieser Sklavinnen, ein Stück Bends in den Becher zu

> werfen und es Ab ul Hassan zu trinken zu geben. Das Mädchen that, wie ihr der

! Chalif befohlen, und kaum hatte Abul Hassan den Becher geleert, so sank ihm sein! Kopf vor Schlaf auf seine Schultern. Der Chalif trat dann lachend hinter demVorhänge hervor und rief dem Jüngling, der Abul Hassan hieher gebracht hatte und

sagte zu ihm:Bringe diesen wieder in sein Hans zurück!" Der Jüngling trug ihn

in seine Wohnung, legte ihn dort nieder, ging fort, schloß die Thüre hinter sich zu,und ging dann wieder zum Chalifen, der bis zum Morgen schlief.

Schehersad bemerkte den Tag und erzählte die folgende Nacht weiter: