Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Jiveihun-ert und fnnfnn-stebenzigste Nacht.

Tindbad erzählte weiter:AIS wir eine Strecke weit gefahren waren, erhob sichein starker Stnrm, der das Schiff in die größte Gefahr brachte. Wir Alle beteten zuGott dem Allmächtigen; der Schiffseapitän aber stieg auf den Mastbaum und sah sichnach allen Winden um; fdarauf schrie er zu den Leuten, die auf dem Schiffe waren,schlug sich am Kopf und in's Gesicht, warf seinen Turban ab und rauste sich mitfolgenden Worten seinen Bart aus:Fleht Gott um Rettung an! Weint um euer

Leben und sagt einander Lebewohl!" Wir fragten ihn, ob die Gefahr wirklich so großsey? Er antwortete:Wir sind von unserm Wege abgekommen und der Wind wirduns bald an's äußerste Ende der Welt gebracht haben." Er stieg dann vom Mastkorbherunter, öffnete eine Kiste und nahm einen blauen baumwollenen Beutel mit Erdegefüllt heraus. Darauf schöpfte er etwas Wasser, mischte die Erde unter dasselbe undtunkte hinein, um davon zu kosten; darauf brachte er ein Buch herbei, las darin undbrach in Jammer aus, indem er sprach:Wisset! dieses Buch sagt etwas Wunderbares,das darauf deutet, daß, wer auf dieses Meer gerathe, untergehe. Es heißt das Meerdes königlichen Landes. Hier ist das Grab des Propheten Salomon, Sohn Davids,Friede sey mit ihm! Kein Schiff, das auf dieses Meer kommt, bleibt unbeschädigt."Wir waren sehr erstaunt über die Worte des Capitäns. Kaum kamen wir jedoch wiederzu uns selbst, so krachte das Schiff von einem heftigen Windstoß, von dem es getroffen