Zweihundert und eiuundstebenzigste Uacht. ^03
daß der Capitä» und der Steuermann selbst nicht wußten, wo wir waren und welchenWeg sic einzuschlagen hatten. Endlich fanden sie sich zurecht; unsere Freude war jedochkurz; dagegen groß unser Erstaunen, als wir den Capitän bald darauf seinenPosten verlassen und abscheulich schreien hörten. Er warf seinen Turban zu Boden,riß sich die Haare aus und stieß sich den Kopf an, wie ein Mensch, der in der äußerstenLage den Verstand verloren hat. Wir fragten ihn um den Grund seines Jammers;er gab zur Antwort: „Ich sage euch, daß wir uns augenblicklich auf der gefährlichstenMeeresstclle befinden. Das Schiff ist in eine starke Strömung gerathen und in einerViertelstunde müssen wir Alle umkommen. Flehet zu Gott, damit er euch aus dieserGefahr hilft; wen» er sich unserer nicht erbarmt, sind wir unrettbar verloren." Als erdies gesagt hatte, befahl er, die Segel zu streichen; das Seilwerk brach jedoch und dasSchiff ward, ohne die Möglichkeit einer Hülfe, durch die Strömung gegen den Fuß