Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
97
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Zweihundert und neunundsechzrgste Nacht

er mir bloß mit einem leichten Nicken des Kopfes erwiderte. Alsdann fragte ich, was erda thue, worauf er mir statt einer Antwort durch Zeichen zu verstehen gab, daß ich ihnauf meinen Schultern über das Bächlein tragen solle, indem er zugleich andeutcte, daßer jenseits Blumen pflücken wolle.

Anfangs däuchte es mir, daß sein Zustand wirklich diese Hülfe nöthig mache; ichnahm ihn daher auf meinen Rücken und trug ihn durch das Bächlein. Als wir jenseitsankamen, neigte ich mich, damit er bequem absteigeu könne, und sprach zu ihm:Steigetherab." Statt dies zu thun (es macht mich noch heute lachen), schlug der Greis,der mir so schwach geschienen hatte, sanft seine beiden Beine, deren Haut der einerKuh glich, um meinen Nacken und setzte sich so fest auf meine Schultern, indem ermeine Kehle fest umspannte, als wolle er mich erdrosseln. Die Todesangst befiel michund ich fiel ohnmächtig nieder.

Schehersad schwieg bei diesen Worten und setzte die Erzählung die folgendeNacht fort.

Tausend n»d eine Nacht. Il

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