Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
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Zweihundert und dreiundsechzigste Nacht.

Ä6ir gingen hinter dem Riesen zum Schlosse hinaus, fuhr Sindbad fort, undbegaben uns auf die Flöße. Wir ließen sie in's Wasser und warteten den Tag ab, umuns darauf zu begeben, indem wir nicht anders glaubten, als der Niese würde miteinem Begleiter seiner Art zurückkehren und uns ermorden. Wir hatten dagegen dieHoffnung, daß er selbst das Leben verloren haben würde, wenn er nicht gegen Tagesanbrucherschiene oder alsdann noch sein Geheul, das wir noch immer hörten, fortsetzte. Indiesem Fall waren wir entschlossen, auf der Insel zu bleiben und unser Leben nicht aufden Flößen der großen Gefahr auszusetzen. Kaum war jedoch der Tag angebrochen, alswir unfern grausamen Feind in Begleitung zweier anderen Riesen von gleicher Größe,die ihn führten, zurückkommen sahen. Voraus ging eine ziemliche Anzahl Anderermit starken Schritten.

Als wir dies sahen, überlegten wir nicht lange und begaben uns aus unsere Flöße,die wir so schnell als möglich vom Ufer wegzurudern suchten. Die Niesen bemerktendies zeitig, bewaffneten sich mit großen Steinen, liefen aus das Ufer zu, gingen sogarzur Hälfte des Körpers in's Wasser und warfen uns mit solcher Geschicklichkeit die Steinenach, daß ich mit meinen Begleitern unfehlbar ertrunken wäre, wenn nicht das Floß,worauf wir uns befanden, durch seinen Bau den Angriff hätte aushalten können. Diebeiden andern wurden zerschellt, und was sich darauf befand ertrank. Da ich und!meine Kameraden mit allen Kräften ruderten, so befanden wir uns bald auf der hohenSee und außer dem Bereich der Steine. Wir wurden bald ein Spiel der Winde und der

Tausend und eine Nacht, ll

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