Druckschrift 
2 (1839)
Entstehung
Seite
18
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Iweü,lindert und zweiundfünfzigste Nacht.

wurde, bewunderte der König und Jedermann die Schönheit und Stärke seiner Gestalt.Der Prinz bestieg es und winkte mit stolzer Miene dem König, seinen Truppen dasZeichen zum Angriff zu geben. Diese umringten ibn von allen Seiten und sprengtenmit entblößten Waffen heran, um ihn gefangen zu nehmen oder zu erschlagen. DerPrinz ließ sic bis auf zwei Schritte heran, dann drehte er den Wirbel an der rechtenSeite des Pferds, und augenblicklich erhob es sich in die Luft wie ein Vogel. DieReiter und der König bemerkten sein Verschwinden wegen des großen Staubes nichtsogleich, und der Letztere rief immer:Ergreift ihn, und schleppt ihn gebunden vormeine Füße." Die Soldaten aber trafen auf einander und rannten hin und her mitSchreien und Rusen, und keiner wußte, wo der Prinz hingekommen. Da sagten sie:O König, wen sollen wir ergreifen? bei dem erhabenen Gotte! der ist ein Teufel, einabtrünniger Geist! Gelobt sey Gott, der dich von ihm befreit hat." Der König sah vollVerwirrung und Erbitterung gen Himmel, da sah er den Prinzen hoch oben in denLüften dabinschwcben. Er bob sprachlos vor Erstaunen die Hände in die Höhe und