922 L>iikil>undert und nennnnbvrrrzigste Nacht.
Herrn, zu beklagen?" Die Prinzessin erwiderte: „Gesandter, ich komme in friedlicherAbsicht und habe keinen Grund zum Zwiste mit dem König der Magier. Seine undmeine Staaten sind so gelegen, daß wir nicht wohl in feindliche Berührung mit einandergerathen können. Der Grund meines Kommens ist ein Sklave, Namens Asad, den mirein Capitän dieser Stadt, der Bahrain heißt und der unverschämteste aller Menschen ist,entführt hat, und ich hoffe, dein König wird mir dazu helfen, meinen Sklaven wiederzu bekommen, wenn er erfährt, daß ich die Königin Murdjane bin." — „MächtigeKönigin," versetzte hierauf der Prinz Amdsad, „die Freude ist nahe, denn ich bin derBruder dieses Sklaven, den du mit so vielem Eifer suchst. Auch ich hatte ihnverloren und so eben wieder gefunden. Komm', ich selbst werde dir ihn zuführen und dieEhre haben, dich von allem Uebrigen in Kenntniß zu setzen. Der König, mein Herr,wird sehr erfreut seyn, dich zu sehen." Murdjane war erstaunt über das, was siehörte, und fühlte sich höchst glücklich, mit Asad wieder vereinigt zu werden. Sie gab