Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
918
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918 Zweihundert und achtundvierzigste Nacht.

Grausamkeit, mit welcher ich dich früher und selbst vor wenigen Augenblicken nochmißhandelt habe. Bis jetzt war es mir nicht möglich, meinen Vater zu erweichen, derohne deine Schuld gegen dich ergrimmt ist und deinen Untergang will. Aber nun verdammeund verabscheue ich endlich diese Schändlichkeit. Sey getrost, deine Leiden sind zu Ende,und ich will alle meine Sünden, deren ungeheure Größe ich einsehe, durch bessereBehandlung wieder gut zu machen suchen. Halte mich nicht länger für eine Ungläubige,meine Erzieherin hat mich heimlich, ohne Wissen meines Vaters, zum Jslamismusbekehrt. Zwar muß ich meinen Glauben noch verbergen, ich bete aber zu Gott, daß ermir das vergebe, so wie auch alle die schweren Mißhandlungen, die ich dir zugefügthabe. So Gott will, werde ich ein Mittel finden, dich aus deinem Gefängnisse zuretten."

Als Sch eh er fad diese Worten sprach, brach der Tag an und nöthigte sie,aufzuhören. Sie setzte dieselbe Erzählung in der folgenden Nacht fort und sprach zudem Sultan von Indien: