Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Lwcihun-crt und nchtundvierzigste Nacht.

Herr, die Königin Murdjane war indessen in ängstlicher Besorgniß. Anfangsbeunruhigte es sie nicht, als sie bemerkte, daß Asad hinausgegangen war; denn siedachte nicht anders, als er werde bald wieder zurückkommen, und erwartete ihn mitpeinlicher Ungeduld. Als er aber nach Verlauf einiger Zeit immer noch nicht kam, fingsie an unruhig zu werden. Sie befahl ihren Frauen nachzusehen, wo er bleibe; diesesuchten ihn, konnten aber keine Spur von ihm auffinden Als die Nacht hereinbrach, ließsie ihn mit Lichtern suchen, aber auch dies war vergeblich. Jetzt bemächtigten sich Ungeduldund Angst so sehr der Königin Murdjane, daß sie sich selbst aufmachte und ihn beiFackelschein suchte, uud da sie die Thüre des Gartens offen stehen sah, trat sie hineinund durchstreifte ihn mit ihren Frauen. Als sie an dem Springbrunnen und demWasserbecken vorüberging, sah sie auf dem Rasen einen Pantoffel liegen, den sieaufheben ließ und für einen der Pantoffeln des Prinzen erkannte. Dies, verbundenmit dein am Rande des Beckens verschütteten Wasser, brachte sie auf den Gedanken, daßwohl Bahrain ihn wieder entführt haben könne, und das that ihr sehr wehe. Sieließ sogleich Nachsehen, ob Bahrain noch im Hafen zu treffen, und erfuhr, daß er imersten Dn'ttheil der Nacht wieder abgesegelt, aber noch einige Zeit am Gestadeherumgefahren sey, und sein Boot nach dem Garten gesandt habe, um Wasser einzunehmen.Drauf ließ sie sogleich dem Commandanten der zehn Kriegsschiffe, welche immer segelfertigund ihres Winkes gewärtig im Hafen lagen, die Botschaft zugehen, daß sie sich am nächstenMorgen um ein Uhr selbst einschiffen werde. Der Commandant traf sogleich seine