Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Zweihundert und siebenundvierzigste Nacht.

Herr, alle Schiffleute stimmten Bahrain bei und sagten:Das ist ein guterGedanke." Bahrain zauderte nun nicht, seinen Vorsatz auszuführen; er ließ sogleichdem Prinzen Asad die Kette abnehmen und ihm sehr reinliche Sklavenkleider anziehen,wie es sich für einen Schiffsschreiber ziemte, wofür er ihn bei der Königin Murdjaneausgebeu wollte. Kaum war er mit seinen Vorbereitungen fertig, als das Schiff inden Hafen einlief, wo er Anker werfen ließ. Sobald die Königin Murdjane, derenPalast in der Nähe des Meeres lag, so daß der Garten sich bis an's Ufer erstreckte,das Schiff vor Anker liegen sah, schickte sie nach dem Capitän desselben, und um sobälder ihre Neugier zu befriedigen, ging sie in den Garten und erwartete ihn dort.

Bahram, der diese Aufforderung vorausgcsehen hatte, landete sogleich mit demPrinzen Asad, dem er vorher auf's schärfste befohlen hatte, auf Befragen zu bestätigen,daß er sein Sklave und Schreiber sey, und ließ sich vor die Königin Murdjane führen.

Als er vor dieselbe kam, warf er sich vor ihr nieder und küßte die Erde zu ihrenFüßen. Nachdem er ihr dann erzählt hatte, wie er genöthigt worden sey, in ihremHafen eine Zufluchtsstätte zu suchen, sagte er ihr, er sey ein Sklavenhändler und Asad,den er mitgebracht, sey noch der einzige ihm übrig gebliebene Sklave, und den wolle erbehalten und für sich als Schreiber benützen. Asad hatte von dem Augenblicke a»,als ihn die Königin Murdjane sah, ihr Herz gewonnen, und mit Entzücken vernahmsie, daß er ein Sklave sey. Entschlossen, ihn um jeden Preis zu kaufen, wandte sie sichzu Asad und fragte:Wie heißest du, Jüngling?" Er antwortete:Dein Sklave,"