Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
906
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006 Zweihundert und sechsunduicrzigste Nacht.

und er mußte unwillkürlich seines verlornen Bruders Asad gedenken. Getrieben voneinem Gefühle der Ahnung, begab er sich sogleich mit seinen Dienern auf das Schiff,ließ alle Matrosen und Reisenden auf das Verdeck kommen und das ganze Schiff durchseine Leute untersuchen, während er befabl, die Kiste vor seinen Augen zu öffnen. Daer aber nichts darin sah als Maaren, welche der listige Bahrain ihm vorznlegen sichdie Miene gab, so kehrte er traurig und mit bewegtem Herzen in seinen Palast zurück.

Als aber der Hund Bahrain auf hoher See war, ließ er Asad ans der Kistehervorholen, legte ihm eine große Kette an und steuerte mit günstigem Winde nach dem

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Feuerbcrge, als sich ein starker Sturm erhob und sie von der Küste, der sie sich näherten, !zurückwarf und mitten in's Meer trieb. Das Schiff verlor nicht allein seine Richtung,sondern Bahram und sein Steuermann wußten auch gar nicht mehr, wo sie waren. Schonwaren sie dem Untergang sehr nahe, und fürchteten, jeden Augenblick an eine Klippe zu stoßen,und zu scheitern: da warb ihnen Gott gnädig und leitete sie, und als der Sturm am heftigstenwar entdeckten sie Land. Sie sagten dann dem Schiffmann:Steig' einmal auf den Mastbauinund sieh', wo wir sind." Er stieg ganz hinauf, sah sich um und sagte:Wir sind ander Insel der Königin Murdjane, die eine rechtgläubige Muselmännin ist; wenn sieerfährt, daß wir Feueranbeter sind, nimmt sie unser Schiff und läßt uns bis auf denletzten Mann umbringcn." Bahram war sehr bestürzt und sagte:Was ist da zu thun?