In» ei hundert und -reinndvierzigste Nacht
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Herr! Asad und Amdjad durchwanderten indessen die Wüste, aßen die Pflanzendes Bodens und tranken trübes Regenwasser, das sich in den Felsenhöhlungen sammelte.Während der Nacht schlief der Eine, und der Andere wachte bis Mitternacht; dann schliefder Zweite und der Erste hielt Wache. So lebten sie einen ganzen Monat lang, bissie endlich an einen schwarzen felsigen Berg kamen, von dem man gar kein Ende sahund der unersteiglich schien. Sie fanden wohl einen schmalen und steilen Weg, derhinauf führte, aber sie scheuten sich, ihn einzuschlagcn, weil sie auf dem Berge Mangelan Wasser und Pflanzen fürchteten. So gingen sie vier bis fünf Tage am Fuße des Bergesumher, fanden aber gar keinen Ausweg und kamen endlich sehr müde wieder an ihrenersten Ort zurück. Da entschlossen sic sich, nach langem Bereichen, muthig den Wegeinzuschlagcn, der auf den Berg führte. Sie stiegen den ganzen Tag immer aufwärts, jehöher sie aber hinauf kamen, um so höher schien sich auch der Berg über sie zuerheben. Wenn der Eine müde wurde und der Andere es bemerkte, so stand er stillund Beide schöpften wieder Athem. Einige Male waren Beide so ermüdet, daß alleihre Kräfte schwanden. Dann gedachten sie nicht weiter zu gehen, sondern vor Müdigkeitund Erschöpfung zu sterben. Nach einigen Augenblicken der Ruhe aber faßten sie wiederMuth und verfolgten ihren Weg auf's Neue.
Trotz ihrer Anstrengungen, ihres Muthcs und ihrer Beharrlichkeit gelang cs ihnendoch nicht, den Gipfel vor Sonnenuntergang noch zu erreichen. Als die Nacht über sic
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Tausend und eine Nacht, i