Zweihundert und achlunddreihigfte Nacht. 865
Sogleich kamen von einer andern Seite zwei größere Vögel, die den Kampf vonferne gesehen hatten, setzten sich, der eine zu dem Haupte, der andere zu den Füßen desTodten, betrachteten ihn eine Weile, kratzten ihm dann mit ihren Klauen ein Grabund legten ihn hinein.
Sobald die beiden Vögel das Grab zugescharrt hatten, flogen sie weg, kamen abernach kurzer Zeit wieder und hielten mit ihren Schnäbeln, der eine bei einem Flügel,der andere bei einem Fuße, den Vogel, der den ersten getödtet hatt. Sie schleppten
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ihn auf das Grab des Gemordeten, schlugen ihn mit ihren Flügeln und hackten so langeauf ihn los, bis er todt war. Zuletzt rissen sie ihm den Bauch auf, zogen die Eingeweideheraus, zerstreuten sie da und dort, ließen den Leichnam auf dem Platze liegen undflogen davon.
Kamr essaman hatte dem sonderbaren Schauspiele mit großer Verwunderungzugesehen. Er näherte sich dem Baume, unter welchem der Kampf stattgefunden hatte,
Tausend und eine Nacht. >