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Juieihnn-ert *und fiebenunddreißigste Nacht.
Schehersad fuhr in ihrer Erzählung fort: Das großmiithige Anerbieten desBeherrschers der Ebenholzinsel brachte die Prinzessin Bedur in eine unerwarteteVerlegenheit. Sie senkte ihren Kopf zur Erde, um die Schamröthe zu verbergen, welcheihr in das Gesicht stieg und Schweißtropfen aus die Stirne trieb. Was soll ich thun?dachte sie; ich bin ja selber ein Weib und kann also die Heirath nicht annehmen.Entdecken kann ich,mich auch nicht: denn es würde sich für mich nicht schicken, nachdemich mich für den Prinzen Kamr essaman ausgegeben, jetzt auf Einmal als dessenGemahlin aufzutreten. Weigere ich mich aber ohne Angabe triftiger Gründe, die mirzugedachte Ehre anzunehmen, so wird sich das Wohlwollen des Königs in Haß undAbscheu verwandeln; er wird mir nachstcllen lassen, mich in seine Gewalt bringen undmein Geheimniß entdecken. Ueberdies weiß ich ja nicht einmal, wenn ich ihm auchentkomme, was aus meinem Geliebten geworden ist, und ob ich ihn an dem Hofe seinesVaters, des Königs Schah Seman, antreffen werde. Es bleibt mir also nichtsübrig, als mich in die Umstände zu fügen und zu erwarten, wie der Himmel weiterhilft.
Der König Armanus erklärte sich das Stillschweigen des vermeintlichen Prinzenauf ganz natürliche Weise und nahm es für ein Zeichen-der Ucberraschung. Er wartetedaher geduldig, bis er eine Antwort erhalten würde, und war hoch erfreut, als endlichBedur ihr Haupt wieder erhob und, zwar noch immer erröthend, aber mit entschlossenemTon zu ihm sagte: „Mein Herr, deine Großmuth hat mich überrascht: ich versah mich j
Tausend und eine Nacht. I
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