Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
846
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846 Zweihundert und vierunddreihigste Nacht.

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Herz vom Gram befreien, und Niemand vermag in sein von Kummer stets wachendesAuge lindernden Balsam zu träufeln. Sein Tag vergeht ihm in Flammen und seineNacht in Qualen. Schwach nur schildern seinen Zustand folgende Verse, die dasUnglück ihm einflößt:

Ich schreibe dir mit einem Herzen, welches von deinem Andenken glüht,und mit Augen, welche die Sehnsucht entzündet hat, weil der Quell ihrerThräncn versiegt ist.

Brennende Licbespcin umhüllt meinen halbgcschwundcnen Leib mit demweiten Gewände der Magerkeit.

Ich klage die Liebe an nm dcßwillen, was sic mir geschadet: denn nimmerlänger bin ich im Stande, ihre Schläge zu ertragen.

O, sep doch mild und huldreich gegen mich, erbarme dich mein undneige dich mir zu; nimm in deinen Schutz einen Jüngling, dessen Innerstes schonganz zerrissen ist."

Unter diese» Brief schrieb er noch Folgendes:

Heilung der Herzen ist nur bei Wiedervereinigung der Geliebten, und ihreschrecklichste Qual ist die Trennung. Wer seinen Geliebten hintergeht, den wird Gottzur Verantwortung ziehen, und wer von uns Beiden dem Andern treulos wird, demmöge keiner seiner Wünsche erfüllt werden. Du erhältst diesen Brief von dem, der sich