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Zweihundert und siebenundzwan-igfte Nacht.
frank erklärt, daß er nicht will; und das ist die Ursache, warum er in diesem Augenblicke,da ich zu dir rede, in einem alten Thurme gefangen sitzt, der mir zum Aufenthalt dientund wo ich ihn so eben bewundert habe."
„Ich will dir nicht geradezu widersprechen," versetzte Dahnesch; „aber, meineschöne Herrin, du wirst mir doch gestatten, bevor ich deinen Prinzen gesehen habe, zuglauben, daß kein Sterblicher, noch eine Sterbliche an Schönheit meiner Prinzessingleichkommt." — „Schweig', Verruchter!" entgegnete Maimuna; „ich sage dir nocheinmal, daß das unmöglich ist." — „Ich will nicht den Eigensinnigen gegen dichspielen," fügte Dahnesch hinzu; „aber, um dich zu überzeugen, ob ich die Wahrheitrede oder nicht, darfst du nur den Vorschlag annehmcn, den ich dir gemacht habe.Komm' mit mir, um meine Prinzessin zu sehen, und dann zeigst du mir deinen Prinzen."
Maimuna weigerte sich, dieser Aufforderung zu folgen, und befahl Dahnesch,mit ihr zu kommen. Dieser aber stellte ihr vor, daß es besser wäre, wenn sie mit ihmnach China flöge, weil sie diesem Lande nunmehr näher wären. Nach einigen Hin- undWiderreden willigte Maimuna endlich ein, aber nur unter der Bedingung, daßDahnesch eine Wette einginge: wenn ihr Prinz schöner wäre, sollte Dahnesch verloren,würde aber die Prinzessin schöner erfunden, so sollte er gewonnen haben. NachdemDahnesch seine Zustimmung hiezu gegeben, nahmen Beide ihren Flug in der Richtunggegen China, wo sie in einem Augenblick ankame» und sich in das Gemach derPrinzessin niederließen.