Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
776
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776 Iwoii>u»dort und zweiiindzmanzigsto Nacht.

Wollten mir auch die Löwen im Walde bcistchc», sie zn überschreiten, sowürde sic sich doch nicht verlängern, und che sie z» Ende ist, kann wederFeind noch Tod mir etwas aichaben."

Als Muin mit Nureddin auf dem Platz vor dem Palaste, den Fenstern desKönigs gegenüber, angckommen war, ließ er ihn unter den Händen des Scharfrichtersund begab sich zu dem König, der schon in dem dazu bestimmten Gemache war, umseine Augen an dem blutigen Schauspiele, das sich vorbereitete, zu weiden.

Die königliche Leibwache und die Mameluken des Veziers Muin, welche einenweiten Kreis um Nureddin bildeten, hatten viele Mühe, das Volk im Zaum zuhalten, welches, freilich umsonst, alle Anstrengungen machte, sie zu durchbrechen und ihnzu befreien.

Nach einer Weile kam Muin wieder aus dem Palaste zurück und gab einen Wink,auf welchen über Nureddin nochmals ausgerufcn wurde:Das ist die Strafe undzwar die geringste Strafe für Jeden, der es wagt, den König oder seine treuen Diener zuverachten!" Nach diesen Worten wurde er endlich unter den Fenstern des Palastes aufdie Blutmatte hingeworfen.

Der Scharfrichter näherte sich ihm und sprach:Herr! ich bitte dich, mir darumnicht zu zürnen, daß du durch meine Hand stirbst: ich bin nur ein Sklave und kann michder Ausübung meiner Pflicht nicht entziehen; wenn du nicht noch etwas begehrest, so sey