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Zweihundert
Schehersad fuhr fort: Die Diener hatten den Anzug des Chalifen noch nichtganz geordnet, als Scheich Ibrahim, in der Absicht, seinen habgierigen Zweck durchGewalt zu> erreichen, mit einem großen Stock in der Hand wieder zum Lorschein kam undauf den vermeinten Fischer losgehcn wollte, um ihn derb abzuprügeln. Anstatt aberdiesen zu erblicken, sah er dessen Kleid auf dem Boden des Saales liegen und denChalifen auf seinem Throne sitzen, mit dem Großvezicr und Masrur an seiner Seite.Er stutzte bei diesem Anblick und biß sich auf die Finger, um sich zu überzeugen, ob erwache oder träume. Der Chalis lachte über sein Erstaunen und fragte ihn: „Nun,Scheich Ibrahim, was willst du? was suchst du?"
Scheich Ibrahim, welcher indessen Zeit gefunden hatte, über seinen RauschHerr zu werden und seine Besinnung wieder zu erlangen, konnte nun nicht mehrzweifeln, daß es wirklich der Chalis sey, den er hier vor sich sehe, und daß er sich alsFischer Kerin verkleidet gehabt habe. Er warf sich sogleich zu seinen Füßen, mit demGesicht und dem langen Barte den Boden bedeckend, und rief aus:
„Vergib mir den Fehltritt, den mein Fuß gcthan: oft fordern ja UutcrthancnNachsicht von ihrem Herrn.
„Ich habe eine Schuld auf mich geladen, der ich geständig bin: doch wasvermag nicht Gnade und Großmuth?"
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