Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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UN-

MM

Iweihundert

einundzwanzig st e Nacht.

Schehersad fuhr in ihrer Erzählung fort: Mittlerweile war Harun Arraschiddem sinnenden Großvezier nachgegangen und hatte ihn am Ufer des Teiches eingeholt.Eben hatte der Fischer seine Verse vollendet und war im Begriffe, sein Netz an's Landzu ziehen, als er sich bei seinem Namen rufen hörte. Erschrocken drehte er sich um undsah zwei Männer vor sich stehen, in deren einem er trotz seiner Verkleidung sogleichden Chalifen erkannte. Da er sich der Uebertretung des ausdrücklichen Verbotes, andieser Stelle zu fischen, bewußt war, so fing er an zu zittern und zu beben, warf sichdem Chalifen zu Füßen und sagte:Bei Gott, o Beherrscher der Gläubigen, nicht ausGeringschätzung gegen deinen Befehl habe ich hier gefischt; meine Kinder haben keinBrod, und die bitterste Armuth hat mich dazu bewogen."

Da sprach der Chalif zu Djasar:Hier geht es wahrlich schlimm zu. Keinesmeiner Gebote wird geachtet. Kehre zurück, Vezier, zu Masrur, dem Obersten meinerVerschnittenen, und sag' ihm, er solle sich bereit halten, meine ferneren Befehle zuvollziehen." Nachdem der Großvezier sich entfernt hatte, wandte sich der Chalif mitgnädigem Blicke gegen den Fischer, den er mit Namen kannte, und sagte zu ihm:Steh'