Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
756
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Zweihundert »nd zwanzigste Nacht.

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dcr Nabe des Saales fischen zu lassen. So hatte es lange Zeit kein Fischer gewagt,sich dcr verbotenen Stelle zu nähern. Als nun in eben dieser Nacht dcr Fischer Kerinzufälligerweise an dem Gartcnthore vorbciging, nachdem der Chalif mit seinen Begleiternhineingctreten war und es, wie er es gefunden, offen gelassen hatte, so dachte er:Heute wird Niemand auf mich achten: der Gartenaufseher ist wahrscheinlich in dieStadt gegangen, da die Thiire nicht verschlossen ist, und der Chalif wird also auchnicht hicher kommen. Ich will die Zeit benützen, wo Alles so still ist, und einen gutenFang thun." Damit schlich er sich in den Garten nach dem Teiche und warf sein Netzaus, während er folgende Strophen mit leiser Stimme vor sich hinmurmelte:

O du, der du in der Dunkelheit mit Gefahr das Meer befährst, gib dirnicht so viele Mühe: denn der Lebensunterhalt kommt nicht durch Treiben undJagen.

Sichst du im Spiegel des Meeres den Fischer, der die ganze Nacht aufrechtsteht, während die Sterne in einander verschlungen sind?

Er dehnt weiter den Strick, und die Wellen benetzen seine Füße; aber seinAuge wendet sich nicht von dcr Mitte des Netzes.

Dann nur ist er froh und vergnügt, wenn der Tod ein lüsternes Fischlcinbineinlockt.