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Lu> erh u nd e rt und achtzehnte Nacht.
auch Scheich Ibrahim wieder gekommen und hatte seinen Gästen einen Nachtischausgestellt von allerlei Arten wohlschmeckender Früchte in schönen Porcellangefäßen undsilbernen und goldenen Schalen. Nachdem Alles herbeigeschafft und geordnet war, fragte!Scheich Ibrahim, ob sie sonst noch etwas bedürften, und als sie ihm dankten und ^ihre Zufriedenheit aussprachen, entfernte er sich und wollte durchaus nicht bleiben, sHdringend sie rhn auch darum baten.
Nureddin und die schöne Perserin setzten sich nun wieder an den Tisch, schenkten ^sich ein und begannen den Wein zu kosten; sie fanden ihn vortrefflich. >
! „Nun, liebreizende Anis Aldjalis," sagte Nureddin zu der schönen Perserin,!^ „sind wir nicht die glücklichsten Leute von der Welt, daß der Zufall uns an einen soangenehmen und genußreichen Ort geführt hat? Laß uns fröhlich seyn und uns von denAnstrengungen der Reise erholen! Kann es ein größeres Glück für mich geben, als dichauf der einen Seite zu haben und auf der andern die Trinkschale?"
Anis Aldjalis erwiderte ihm: „Gott sey's gedankt, daß wir unfern Feindenentronnen sind! Das ist schon Glück genug, und ich wäre zufrieden, neben dir zu sitzen,wär' cs auch auf dem harten Erdboden oder dem ärmlichen Teppich einer niedrigen!Hütte. Daß wir aber hier sind in diesem prächtigen Saale, umgeben von Glanz undUeberfluß, däucht mir fast ein Wunder zu seyn. Darum laß uns die Augenblicke nutzen,ebe sie vorüber sind!"
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