Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
737
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Lwrihundert und achtzehnte Nacht. 7A7 l

Nureddin und die schöne Perserin traten in den Saal und fanden ihre Erwartungso überlroffen, daß sic nicht müde werden konnten, die Schönheit und den Reichtbum!desselben zu bewundern. Denn in der That, der Gemälde zu geschweige», waren die ^Divans höchst prächtig, und außer den Kronleuchtern, die an jedem Fenster hingen,und welche auch von Außen gesehen werden konnten, war noch an jeder Pfeilerwandzwischen ihnen ein silberner Armleuchter mit einer Wachskerze, um die Helle im Innerndes Saales noch zu verstärken. Die ganze übrige Einrichtung zeugte von Geschmackund vernünftiger Prachtliebe, und Nureddin konnte alle diese Dinge nicht ansehen,ohne sich des Glanzes zu erinnern, in dem er gelebt hatte, und darüber zu seufzen.

Scheich Ibrahim brachte unterdessen die Speisen herein und richtete den Tischvor einem Divan zu; und nachdem Alles bereit war, setzten sich Nureddin, dieschöne Perserin und er zu Tische und aßen mit einander.

Als sic fertig waren und ihre Hände gewaschen hatten, öffnete Nureddin einFenster und rief Anis Aldjalis.Komm' her," sagte er zu ihr,und bewunderemit mir die herrliche Aussicht und die Schönheit des Gartens im Mondscheine: cs gibtnichts Reizenderes." Sie trat zu ihm hin, und Beide genossen mit einander des schönenSchauspiels, während Scheich Ibrahim den Tisch abräumte.

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