72-1 Zweihundert und sechzehnte TIacht.
folgen, und ging's bis an's Ende der Welt. Ihre Vorbereitungen zur Reise warenschnell gemacht: sie warf nur ibren Schleier über und ließ sich von ibm aus dem Hausegeleiten.
MM
Sie hatten das Glück, nicht nur aus der Stadt zu kommen, ohne daß Jemandihre Flucht gewahrte, sondern selbst auch das Ufer des Flusses zu erreichen und sich aufeinem Fahrzeug eiuzuschiffen, welches eben im Begriff war, die Anker zu lichten.
Denn gerade, als sie anlangten, stand der Schiffshauptmann auf dem Verdeck,mitten unter den Reisenden, und rief mit lauter Stimme: „Kinder, seyd ihr alle hier?oder hat noch Jemand einen Einkauf zu machen, Abschied zu nehmen oder sonst etwasam Lande zu besorgen? Er beeile sich: denn wir reisen bald ab." Als er die einstimmigeAntwort erhielt, sie sepcn Alle da, und er könne unter Segel gehen, wann er wolle,rief er seinen Matrosen zu: „Segel ab und die Anker auf!" worauf eine solche lebhafteBewegung im Schiff entstand, daß Nureddin kaum noch Gelegenheit hatte, denHauptmann zu fragen, wohin die Reise gehe.
„Nach Bagdad, der Wohnung des Friedens!" war die Antwort.