Zweihundert und vierzehnte Macht.
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Muin gerieth in staunende Bewunderung, als er eine Sklavin sah, die anSchönheit Alles übertraf, was er bis jetzt gesehen hatte. Sein Entschluß stand fest, sichin den Besitz derselben'zu setzen, und da er mit dem Makler sonst schon zu thun gehabthatte und dessen Name ihm nicht unbekannt war, so sagte er zu ihm: »HadschiHassan, habe ich recht gehört? sind es nicht viertausend Dinar, wofür du die Sklavinausbietest? "
»Ja, Herr!" antwortete dieser; „die Kaufleute, die du hier siehst, sind kurz vorhererst übereingekommcn, daß ich sie für diesen Preis ausrufen solle. Das ist abernatürlich nur das niederste Angebot; cs ist zu erwarten, daß sie daraufschlagen und sichbis zum höchsten Preise steigern."
„Für viertausend Dinar nehme ich sie," fuhr Muin fort, »wenn Niemand mehrbietet."
Dies sagte der Vezier so laut, daß alle Umstehende es hören mußten. Zugleich saher die Kaufleute mit einem Blick an, der genugsam zu erkennen gab, er rechne darauf,daß sie ihn nicht steigern. Er betrog sich auch nicht in seiner Erwartung: denn er warvon aller Welt so gefürchtet, daß sie sich wohl hüteten, den Mund anfzuthun, selbst nichteinmal, um sich zu beklagen, daß er ihr Vorrecht verletze.