Sweihundert >>»!> zwölfte Nacht.
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selber die Schöpfer unseres Glückes dadurch sind, daß wir unsere Lebensweise verständigcinrichten. Dennoch wolltest du mich nicht hören, sondern suchtest meine Bedenklichkeitendurch die Worte des Dichters zu zerstreuen, die du mir oft entgegcnhieltest:
„Wenn das Glück dich begünstigt, so theile von seinen Geschenken allerWelt mit, bevor es entflieht.
„Freigebigkeit wird cs nicht erschöpfen, wenn es dir wohl will, und Geizwird dich nicht schützen, wenn cs sich wegwendct."
„Da du dir deine Meinung nicht nehmen lassen wolltest, so blieb mir zuletzt nichtsübrig, als zu schweigen und dich gewähren zu lassen."
„Ich bekenne," versetzte Nurcddin, „daß ich übel daran that, den heilsamenRath nicht zu befolgen, den deine bewundernswürdige Klugheit mir crthciltc; aber dubedenkst nicht, daß, wenn ich auch all mein Gut verzehrt habe, dieses mit auserwähltcnFreunden geschehen ist, welche ich von langer Zeit her kenne. Es sind Männer von
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Ehrgefühl und voll Erkenntlichkeit, und ich bin sicher, daß sic mich nicht im Stiche lassenwerden."
„Herr!" cntgegnete Anis Aldjalis, „wenn du keine andere Hülfömittel hast, alsdie Erkenntlichkeit deiner Freunde, so ruht deine Hoffnung auf einem schleckten Grunde,! und du wirst mir nächstens etwas von getäuschtem Vertrauen zu erzählen wissen."