siebente Nacht.
Zweihundert
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Schehersad erzählte weiter: Nachdem der Kaufmann mit seinem Gelde weggegangenwar, wendete sich der Makler zum Vezier und sagte: „Ist es mir vergönnt, vor denOhren unseres großen Veziers ein Wort zu reden?" Badhladdin forderte ihn auf,zu sagen, was er habe, und der Makler fuhr fort: „Herr! da, wie ich vernommenhabe, die Sklavin für den König bestimmt ist, so bin ich der Meinung, daß du sie ihmheute noch nicht vorführest: denn sie kommt eben von der Reise, auf welcher sieungünstigen Wind gehabt hat. Obwohl sie eine Schönheit ohne Gleichen ist, so sieht manihr doch die Ermüdung an. Laß sie daher lieber vierzehn Tage in deinem Harem,bis ihre Reize wieder aufgefrischt sind,- alsdann lassest du sie in's Bad führen, legstihr die schönsten Kleider an und gehst mit ihr zum König. Dann wirst du eine Ehrebei ihm einlegen, und ich bin gewiß, du wirst mir für meinen Rath danken."
Der Vezier überlegte die Worte des Maklers und fand sie gut. Er ließ daherdie schöne Perserin in seinen Harem bringen, wies ihr mitten in demselben ein besonderesZimmer neben dem seiner Gemahlin an und bat die Letztere, sie anzusehe» und znbehandeln als eine Frau, die dem König gehöre. Er sorgte dafür, daß die Sklavin