Zwoihundort und sechste Nacht. 669
„Wie heftig hat mich die Zeit erschüttert, die gewaltige, ernste Zeit!
Einst konnte ich laufen und springen, ohne zu ermüden; jetzt bin ich müde, ohnemich von der Stelle gerührt zu haben."
Nachdem dieser Mann herbeigekommen war, sagte der Vezier zu ihm: „Ich möchtedeine Sklavin hier kaufe», nicht für mich, sondern für den König; aber du mußt den! Preis billiger stellen, wenn aus unserem Handel etwas werden soll." — „Herr,"erwiderte der Kaufmann, „ich würde mir eine große Ehre daraus machen, sie demKönig zum Geschenk anzubieten, wenn es meine Umstände erlaubten, Geschenke vonsolchem Werthe zu machen. Ich verlange nicht mehr, als was ich auf ihre Erziehungund Bildung verwendet habe. Dafür, kann ich sagen, macht der König einen Kauf,mit dem er zufrieden seyn wird."
Da der Vezier schon vorher entschlossen gewesen war, die verlangte Summe fürdie Sklavin zu bezahlen, so marktete er nicht länger mit dem Kaufmann, sondern gabsogleich Befehl, das Geld herbeizuschaffen und dem Fremden l 0,000 Dinar darzuwägen,
MM