Zwei hundert und zweite Nacht. 64!)
Geschäfte, so gut er konnte, ertheilte Befehl zu den nöthigen Zurüstungen, ließ Geldund Juwelen zuscnn,Neupacken, nahm noch herzlichen Abschied von seiner Mutter, vonder er sich kaum loszurcißcn vermochte, ermahnte seine Leute, wählte die zu seinerBegleitung ausersehenen unter denselben und traf noch alle Anordnungen, die auf einelauge Abwesenheit deuten ließen. An der Spitze seiner Leute und wohlbewaffnct verließer hierauf mit dem Juwelier Bagdad. !
Sie schlugen den Weg nach Anbar ein, reisten den ganzen Tag und die ganze ^Nacht, ohne sich aufzuhaltcn, und erst vor Tagesanbruch, als ihre Pferde und Lastthiere ^ermüdet waren, daß sie beinahe nicht mehr weiter konnten, machten sie Halt, um zu ^lagern und auszuruhcn. Sie luden ihr Gcpäcke ab, ließen ihre Thiere weiden und legten ^sich arglos nieder, um zu schlafen. Kaum war Einer und der Andere cingcschlafcn, als ^sie durch ein Geräusch, das von Bewaffneten herzukommcn schien, aus ihrer Ruhe ^aufgeschrcckt wurden. Sie sprangen auf und griffen zu den Waffen, aber noch che sicrecht zur Verteidigung gerüstet waren, sahen sic sich von einer Menge wohlbcwaffnetcrMänner eingefallen und umzingelt. Sie setzten sich zwar zur Wehre, allein der zu ^ungleiche Kampf war schnell entschieden; Ali's Leute wurden alle gctödtet, worauf er ^und der Juwelier gcnöthigt waren, sich zu ergeben. Die Räuber, denn dies waren sic,bemächtigten sich ihrer, nahmen ihnen Pferde, Lastthiere sammt Gepäck und allenKostbarkeiten weg, und damit nicht genug, zogen sic auch diese Beiden ganz aus,entfernten sich dann und ließen sie ganz nackt zurück.
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