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Zweihundert und zweite Nacht.
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Schehersad erzählte weiter: Der durch die lange Rede deS Juweliers und diefolternde Ungewißheit beinahe zu Tod gemarterte Ali antwortete: „O mein Bruder,
du hast mir den Tod gegeben; sag' mir klar heraus, was geschehen!" Der Juwelier!erzählte ihm das, was er von der Vertrauten vernommen hatte, und fügte hinzu: „Duwirst gewiß dabei umkommen. Packe deine kostbarsten Sachen zusammen, wähle dietreusten unter deinen Dienern aus, und bereite dich vor, so schnell als möglich die Stadtzu verlassen, um dem sichern Untergange zu entfliehen. Ich werde dich begleiten, aberes ist keine Zeit zu verlieren."
Ali hatte beinahe nach Anhörung dieser Schreckensnachricht den Geist aufgegcben.Als er sich wieder erholt hatte, fragte er den Juwelier: „Wo wollen wir uns aberhinwenden?" Dieser antwortete: „Noch ehe der Tag sich neigt, müssen wir die Stadthinter unfern Rücken haben. Wir gehen zusammen nach Anbar, ' wohin wir vor Morgengelangen wollen." Ali sprang aus und taumelte umher, wie der Fisch im Netze; baldmachte er einige Schritte, bald stürzte er wieder hin. Allein die große Gefahr, in derer bei längerem Verzüge schwebte, verlieh ihm Kraft und Besonnenheit; er ordnete seine
' Anbar ist eine Stadt am Euphrat, die Ab»l Abbas, der erste Chalif der Abassidcn, im Jahr 751erbaute und einige Zeit bewohnte.