Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und achtundncunzigste Nacht.

Schehersad erzählte weiter: Der Juwelier, der ihnen nichts entdecken wollte,

antwortete ihnen:O ihr Leute! fordert nichts Unmögliches; Sachen von solcher Wichtigkeitlassen sich vor so vielen Zeugen nicht erzählen, wenn auch die Zeit dazu günstig wäre.Leistet lieber eurem Gebieter Hülfe, und fürchtet euch vor seinem Zorne bei seinem Erwachen."In diesem Augenblicke erholte sich glücklicherweise Ali und fing an sich zu bewegen,worauf die ungestümen Frager, als sie dies sahen, voller Freude über sein Erwachenehrerbietig zurücktratcn. Man rieb Ali mit Rosenwasser und Moschuspulvcr ein, er-blich aber, obgleich völlig beim Bcwußtscpn, doch noch so schwach, daß er nicht antwortenkonnte. Auf alle an ihn gerichtete Fragen gab er nur Winke mit der Hand alsAntwort. Der Juwelier blieb die ganze Nacht da und dachte nicht an seine Geschäfte.

Am folgenden Morgen, als er von Ali Abschied nehmen wollte, war dieser nochso schwach, daß er nicht sprechen konnte und ihm nur stillschweigend die Hand reichte.Er winkte hierauf zweien seiner Leute, dem Juwelier das von den Räubern wiederzurückgegebenc Silbcrgcräthe nach Hause zu tragen.

Als die Leute des Juweliers, die ibn mit großer Ungeduld erwartet hatten, ihn soauffallend verändert ankommen sahen, zerrauften sic ihr Haar und schrien laut zusammen;denn sic vermutheten, daß ihm, seit er mit dem Unbekannten, der ihn zu sprechenverlangte, wcggegangcn, wohl noch Acrgeres begegnet seyn müsse, als zuvor, zumal ernicht zur rechten Zeit nach Hause gekommen war. Er gebot ihnen Schweigen, und sie

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