Kundert und siebenundneunzigjle Nacht. 63t
mit den Räubern, welche mit aller Macht davon ruderten, wieder abgestoßen war.Ali, Scheins Nnnahar und der Juwelier, als sic sich von den Reitern umringtsahen, blieben bewegungslos stehen. Der Befehlshaber näherte sich und fragte Ali und
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de» Juwelier, woher sie so spät kämen und wer sie seyen. Durch diese Frage aus derFassung gebracht, und um nichts zu sagen, das ihnen nachtheilig werden könnte, schwiegensie Anfangs still, bis endlich der Juwelier, der am meisten Besonnenheit hatte, antwortete:„Diese dort, die ihr über den Fluß setzen seht, sind Räuber, wir aber sind rechtlicheLeute aus der Stadt. Sie haben uns eben ausgesetzt und eilen jetzt wieder zurück, euchzu entkommen. In der letzten Nacht erbrachen sie das Haus, worin wir waren,plünderten es rein aus und brachten »ns nach ihrer Wohnung. Nachdem es uns dortdurch alle erdenkliche Mittel gelungen war, sie zu überreden und ihr Mitleid zu erregen,setzten sie uns endlich in Freiheit und geleiteten uns hieher. Wie ihr seht, haben sieuns sogar einen Theil ihres Raubs wieder eingehändigt," schloß der Juwelier seine Rede,auf das Silberzeug zeigend.
Der Anführer begnügte sich nicht mit dieser Antwort des Juweliers, näherte sichihnen, Eins um's Andere von oben bis unten betrachtend. „Saget mir aufrichtig,"fragte er sie: „wer ist diese Frau? woher ist sie? woher kennt ihr sie? und in welchemStadtviertel wohnt ihr?" Sie geriethen durch diese Fragen in neue Verlegenheit »ndwußten nicht, was sie antworten sollten. Scheins Nnnahar machte dieser Verlegenheitbald ein Ende; sie nahm den Anführer bei Seite und hatte nicht so bald mit ihm