Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
Seite
608
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008 Kundert und neunzigste Nacht.

Ich weiß nun nicht, was ich thun soll, denn sie war schon gewöhnt, Hassan anzuhörcnund seiner Rede zu folgen." Der Juwelier sagte:Wenn du glaubst, daß ich dieseSache leiten kann, so werde ich dir allen weitern Kummer ersparen." Ali erwiderte:Wie ist dies zu hoffen bei ihrer großen Schüchternheit?" Der Juwelier antwortete:Ich werde mich bemühen, dir zu helfen und mit Gottes Beistand, mit seiner großenHuld und Weisheit cs so einzurichtcn suchen, daß das Gehcimniß nicht entdeckt wirdund kein Unglück daraus entstehe. Mache dir nur das Herz nicht schwer; bei Gott!ich lasse nichts Mögliches unversucht, um die Erfüllung deiner Wünsche herbeizuführen." !Dann bat der Juwelier, entlassen zu werden. Ali sagte:Du hast einen schönendAnfang gemacht; wisse, daß ich deine Gefühle thcilc, die Vereinigung mit der Geliebten 'von deiner Freundschaft, das Verschweigen meines Geheimnisses von deiner Männlichkeit!erwarte, und den Trost ihrer Nähe als ein Geschenk deiner Gewandtheit ansehe." ^Er umarmte den Juwelier, küßte ihn und der Juwelier verließ ihn. !