Druckschrift 
1 (1838)
Entstehung
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Hundert und dreiundsicbenzigste Uacht.

Der Schneider sagte dem König von China:O König, nachdem wir nun die

Geschichte des Barbiers vernommen und ihn eiugespcrrt hatten, setzten wir uns, aßenund vollendeten die Mahlzeit, die bis zwei Stunden vor Sonncnunrcrgang währte;dann ging ich »ach Hause. Da machte meine Frau ein mürrisches Gesicht und sagte:Du lebst in Saus und Braus, und ich muß betrübt zu Hause sepn; wenn dunicht, solang es noch Tag ist, mit mir ausgehst, so werde ich mich von dir scheidenlassen." Ich ging nun bis Abends mit ihr spazieren. Aus unserm Heimweg begegnetenwir dem buckligen Lügner, der berauscht umherwanktc. Ich lud ihn ein, kaufte Fische,und nachdem wir mit einander gegessen, blieb ein Stück übrig, in dem eine Gräte war;ich stopfte dem Buckligen durch die Zähne und hielt ihm den Mund zu; auf einmalhörte er auf zu athmcn; er würgte daran und seine Augen verdrehten sich. Ich schlugihm zwischen die Schultern und griff ihm in den Hals, aber er war todt. Da trug ichihn weg; ich besann mich lange, wohin ich ihn bringen sollte, und schaffte ihn endlich indas Haus dieses jüdischen Arztes, der dann auch nachdachte, wie er ihn los würde,bis er ihn zu dem Aufseher hinwarf; dieser war aber listig und brachte ihn zumchristlichen Makler. Dies ist die Geschichte dessen, was mir gestern widerfahren ist;ist sie nicht wunderbarer als die des buckligen Lügners?"

Als der König von China die Worte des Schneiders hörte, schüttelte er denKopf vor Entzücken, zeigte ein großes Erstaunen und sagte:Die Geschichte zwischendem jungen Manne und dem geschwätzige» Barbier ist schöner und angenehmer als diedes Buckligen." Der König befahl dann einem seiner Offiziere, mit dem Schneider

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